Jetzt sind wir 56 und 57 Jahre alt. Wir sind im Hamsterrad des täglichen Arbeitens noch ein paar Jahre gefangen, wenn wir nicht doch eines Tages Glück im Lotto haben. Arbeiten, Essen, Schlafen, Repeat. Am Wochenende kleine Auszeiten wie Radtouren, Grillen im Garten oder Sauna. Ab- und zu ist die Familie da, manchmal feiern wir im Garten. Corona mit all seinen Beschränkungen ließ uns spüren, dass das Haus, in dem wir wohnen, ansonsten leer steht. Und uns darüber nachdenken, wie wir zukünftig unser Leben in einer Stadt, in der viele vor sich hin leben, gestalten wollen.

Die Bude zu beleben würde uns sehr freuen. Nicht nur Gartenpartys feiern, sondern gemeinsam mit netten Menschen LEBEN, Ideen teilen, Pläne schmieden. Unsere erster Versuch, eine Anzeige bei nebenan.de brachte uns mit ein paar Leuten zusammen. In diesem ersten Schritt hatten wir wohl zu konkrete Vorstellungen, davon wie die „Liegenschaft“ aufzuteilen wäre. Nach einigen Gesprächen brachen wir ab, legten die Idee erst mal im Hinterkopf ab und machten im Hamsterrad weiter.

Eine neue Idee reifte: ein Tiny Home auf einem schönen Platz, mit netten Leuten drumherum, gemeinsam leben und doch haben alle ihre privaten Räume bzw. Häuser. Im Rhein-/ Maingebiet gibt es diese Plätze nicht. Und da Tiny Homes in den meisten Gemeinden dem normalen Baurecht unterliegen, sind sie nicht unbedingt wirtschaftlicher als normales Mieten oder Kaufen.

Leben im Tiny Home bedeutet ja auch, sich von vielen Dingen zu trennen und ein Leben auf kleinerem Raum zu verbringen. Warum sollte das nicht überall gehen? Und so haben wir die WG-Idee in unserem Haus noch mal durchgedacht und für uns darauf gekommen, die Räume anders aufzuteilen als bei unserem ersten Versuch. Wie? Das werden wir mit unseren neuen Mitbewohnern entscheiden, mal sehen, ob die Idee für sie genau so nahe liegt wie uns. Wir freuen uns auf viele frische Ideen.

Kategorien: Wir

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